Die Ursachen einer Verletzung können vielseitig sein. Entweder sind Traumata (Sturz, Umknicken) für eine Pause verantwortlich, oder der Körper selbst spielt einem ein Schnippchen. Läufertypische Beschwerden rühren oft von Überlastungen des Bewegungsapparates her.
60% der Gesamtverletzungen im Sport betreffen die unteren Extremitäten. Davon sind 45% Personen, die regelmässig laufen. Das Risiko einer Verletzung beträgt 2-6 Verletzungen pro 1000 Stunden Laufsport (van Mechelen 1992). Am häufigsten sind heutzutage Achillessehnenbeschwerden anzutreffen, nachdem jahrelang das Knie vorne lag. 80% der Beschwerden resultieren aus einem Missverhältnis zwischen der Belastung durch das Laufen und der ungenügenden Anpassung des Stütz- und Bandapparats.
Diese Überlastungsschäden sind oft Folge eines zu schnell gesteigerten Trainingsumfang, eines Schuh- oder Untergrundwechsels, einer zu schnellen Aufnahme des Trainings nach vorheriger Verletzung oder eines zu schnellen Trainings. Weiter führen Achs- (X-, O-Bein) oder Fussfehlstellungen (erhöhte Pronation, Supination) zu Überlastungsschäden. Der Körper gleicht hier durch einseitig erhöhte Muskelaktivität die Fehlstellung aus, bedingt dadurch Dysbalancen, die zwangsläufig zu Problemen führen. Eine Versorgung mit Einlagen kann hier sinnvoll sein. Biomechanische Massnahmen.
