Tibiarotation

Tibiainnenrotation

Bei der Tibiainnenrotation handelt es sich um ein verstärktes Einwärtsdrehen des Unterschenkels. Das wird durch eine Überpronation, durch einen einwärtsrotierten Oberschenkelknochen (Femur) und ein Abkippen des Beckens zur Schwungbeinseite hin begünstigt. Weiter können ein breites Becken, muskuläre Dysbalancen und auch falsches Schuhwerk dieses Phänomen verstärken.

Probleme:

  • Das Einwärtsdrehen des Unterschenkels gegenüber dem Oberschenkel führt zu einer unphysiologischen Belastung einiger Strukturen am Kniegelenk.
  • Die Patella (Kniescheibe) wird aus dem Gleitlager gezogen.
  • Reizung der Patella, Patellasehne und deren Ansatzstellen.
  • Vorzeitiger Verschleiss der Meniski durch Scherkräfte.

Massnahmen:

 

Tibiaaussenrotation

Bei der Tibiaaussenrotation handelt es sich um ein verstärktes nach aussen Drehen des Unterschenkels. Das wird oft durch eine Supination, muskuläre Dysbalancen oder falsches Schuhwerk unterstützt. Im Vergleich zur Tibiainnenrotation ist die O-Beinstellung als Folge davon oft auch schon in der Statik zu beobachten.

Probleme:

  • Unphysiologische Führung der Patella (Malalignment).
  • Reizung der Patella, Patellasehne und deren Ansatzstellen.
  • Vorzeitiger Verschleiss der Meniski durch Scherkräfte.

Massnahmen:

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